Wird Bitcoin (BTC)  den Mond beschießen? 

Es gibt keine Garantie dafür, dass Bitcoin vom zusammenbrechenden Finanzsystem profitieren könnte, so Peter Brandt

Peter Brandt

Peter Brandt glaubt, dass die Bitcoin Era nicht unbedingt vom bröckelnden Finanzsystem profitieren wird, so der neue Tweet des Handelsgurus.

Abgesehen davon glaubt er an die langfristige Erzählung, die von Kryptowährungs-Evangelisten propagiert wird.

Der Wendepunkt von Bitcoin

Zentralbanken, die unbegrenzte Liquidität zur Rettung der maroden Weltwirtschaft anbieten, sollen das perfekte Umfeld für Bitcoin sein. Dennoch hat die weltgrößte Krypto-Währung bisher nicht auf die „Japanisierung“ des westlichen Währungssystems reagiert.

Das „digitale Gold“ hat Mühe, sich von den US-Aktien abzukoppeln, nachdem die Korrelation zwischen den beiden Anlageklassen vor kurzem ein beispiellos hohes Niveau erreicht hat.

Dennoch glaubt Mike Novogratz, dass dieses „Geld, das auf Bäumen wächst“, 2020 zum Jahr von Bitcoin machen wird.

Unterdessen twitterte Cameron Winklevoss kürzlich, dass die Coronavirus-Krise der Wendepunkt für die Krypto-Industrie sein werde.

Kein Mittelweg

Brandt ist dafür bekannt, recht extreme Preisvorhersagen zu machen.

Bereits im Dezember entwarf er ein großes Aufwärtsszenario für Bitcoin, wenn die führende Krypto-Währung im Jahr 2020 100.000 Dollar erreichen könnte.

Nachdem der Markt im März den Bach runterging, änderte der Chartist seine Tendenz drastisch, was darauf hindeutete, dass die BTC letztendlich auf Null gehen könnte.

Wie U.Today berichtete, behauptete der Gründer der Silk Road, Ross Ulbricht, auch, dass der Rückgang des „Schwarzen Donnerstags“ seine 100.000 Dollar ungültig gemacht habe, weshalb er jetzt viel niedrigere Preise prognostiziert.